Das Fest der ungesäuerten Brote, das Fest der Freiheit, das Passahfest, Passover oder einfach Pessach sind allesamt Bezeichnungen für eines der wichtigsten Feste im jüdischen Kalender. Verankert in der Überlieferung des Exodus und auch in den Zehn Geboten ist Pessach das identitätsformende Ereignis des jüdischen Volkes. Acht Tage lang erinnert man an die göttlichen Zeichen und Wunder, an die Sklaverei und Befreiung.

Zum Auftakt der Pessach-Feierlichkeiten kommen seit Jahrtausenden jüdische Familien aus allen Himmelsrichtungen zusammen, um des Auszugs aus Ägypten zu gedenken. Die festlich gedeckte Tafel erstrahlt in vollem Glanz, spezifische Rituale werden zum Leben erweckt, traditionelle Lieder angestimmt. Es ist der Seder-Abend, an dem die Jüngsten eine besondere Rolle einnehmen.

An einem Seder-Abend fand vermutlich das letzte Abendmahl statt. Entsprechend sind Wein und ungesäuertes Brot gemeinsame Symbole. So kann dieser Abend zugleich als Ausgangspunkt für die Feier der österlichen Tage gesehen werden.

Anlässlich des bevorstehenden Pessach-Festes lädt Eliah Sakakushev-von Bismarck Kantor Yoni Rose aus Frankfurt und Daniela Finkelstein, Vorstandsmitglied der Siegmund Seligmann Gesellschaft, zu einem lockeren Tischgespräch über den Seder-Abend ein, bei dem es an Musik nicht mangeln wird.

Das Gespräch wird ausschliesslich Online, auf dem YouTube Kanal der Villa Seligmann gezeigt.

Freitag, 26.03.2021
19:00 Uhr
Ein Tischgespräch zu Pessach mit:
Yoni Rose
Daniela Finkelstein
Eliah Sakakushev-von Bismarck
Premiere auf YouTube (frei einsehbar) am Freitag, 26. März 2021 um 19 Uhr

Gefördert durch #2021JLID – Jüdisches Leben in Deutschland e.V. aus Mitteln des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat.