Samstag, 24.2.2024, 5vor12, Schlossplatz in Oldenburg

„Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein.“
Ausgesprochen wurde dieser Satz vor über 75 Jahren in Amsterdam bei der Gründungsversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen. Dort votierte man für die grundsätzliche Ablehnung des Krieges.
Wir dürfen uns nicht an Kriege gewöhnen. Krieg ist immer Verletzung der Menschenwürde, bedeutet immer Tod, Zerstörung, Brutalität, Verbrechen, Mord und langanhaltende Traumatisierung von Menschen und Völkern.
Krieg wird immer wieder neu aus Krieg gesät, Rache verursacht wieder Ra-che.
Wir rufen die politisch Verantwortlichen und die Kirchenleitungen auf, ange-sichts der aktuellen Kriegssituationen an vielen Orten unserer Erde Verhand-lungen, Diplomatie und Friedensinitiativen mit aller Kraft und Energie immer wieder neu anzustoßen. Zum Potential des Christentums gehört es, einen zentralen Gedanken wachzuhalten: Alle Menschen sind miteinander verbun-den und Geschwister.
Gerechten Frieden zu stiften, bleibt unsere Aufgabe. Es ist „Fünf vor Zwölf“. Deshalb rufen wir für Samstag, 24.2.2024, 5vor12 bis 12:15 Uhr, Schlossplatz Oldenburg, dazu auf, uns schweigend an die Seite der Opfer zu stellen. Konk-ret: Wir wollen am 2. Jahrestag des Angriffskrieges auf die Ukraine an all die Menschen denken, die weltweit in Kriegen um ihr Leben fürchten und um ihre Freiheit. Wir wollen uns nicht von unserer Fassungslosigkeit und unserem Ent-setzen der zunehmenden kriegerischen Gewalt lähmen lassen.
Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) Oldenburg