Im vergangenen September 2019 berichtete Pfarrer Marcel Kilombo im Pfarrheim von St. Michael über Gebäudeschäden an der Krankenstation, die durch ein Unwetter im Frühjahr 2019 entstanden waren. Anhand von Fotos konnten die Anwesenden Gemeinde- und Vereinsmitglieder das Ausmaß der Schäden sehen. Der Verein „Hilfe für Shenga e.V.“ hatte beschlossen, für die umfangreichen Renovierungsarbeiten insgesamt Eur 17.000,00 zur Verfügung zu stellen. Grundlage dafür war die Kostenschätzung eines kongolesischen Ingenieurs, den Marcel Kilombo damit beauftragt hatte.

Sanierung des Gebäudes wegen Klimaschäden

Im März 2020 wurden die Arbeiten – bis auf Kleinigkeiten zufriedenstellend ausgeführt und die Krankenstation läuft wieder. Allerdings betont Marcel Kilombo in seiner E-mail vom 9. Mai diesen Jahres, dass auch der Kongo von der Corona-Pandemie stark betroffen ist und Ausgangssperren verhängt wurden. Für die Innenausstattung der Krankenstation sowie der Beschaffung von Medikamenten hofft man auf baldige Möglichkeiten, diese erledigen zu können. Auch wurden weitere Fotos angekündigt. Den vorhandenen ist zu entnehmen, dass sogar Außenanstriche der einzelnen Gebäude erfolgen konnten. Marcel Kilombo versprach, sich um alles Erforderliche zu bemühen.


Die Krankenstation in Shenga wurde auf Initiative von Pfarrer Dr. Marcel Kilombo im Jahre 2000 mit großer Unterstützung der Gemeindemitglieder von St .Michael und des Vereins „Hilfe für Shenga e.V.“ durch Spenden, Flohmärkte und Kuchenverkauf bei verschiedenen Anlässen finanziert. Die Baukosten beliefen sich auf rd. Eur 70.000,–. In den Jahren 2010 und 2013 konnten sich u.a. Pfarrer Sibbel und weitere Gemeindemitglieder im Kongo von der in Betrieb befindlichen Krankenstation überzeugen.
Der Verein „Hilfe für Shenga e.V.“ überweist jährl. Eur 10.000,00 , damit die Krankenstation läuft (Personalkosten, OP- und Verbandsmaterial ) und die kleine angegliederte Apotheke Medikamente bekommt.

Weitere Details entnehmen Sie bitte der Homepage www.shenga.de