Kinder und Jugendliche in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit zu unterstützen, ist grundlegendes Anliegen der Kirche.

Weil wir davon überzeugt sind, dass jeder einzelne Mensch als Geschöpf und Abbild Gottes eine unantastbare Würde besitzt, müssen Angebote und Einrichtungen auch in unserer Kirchengemeinde St.Josef dies selbstverständlich widerspiegeln und sich durch eine Kultur der Achtsamkeit, des Respekts und der Wertschätzung auszeichnen. Die pastorale Arbeit mit Mädchen und Jungen sowie Jugendlichen ist im hohen Maße Beziehungsarbeit und hat von ihrem Selbstverständnis her den Anspruch, Kindern und Jugendlichen einen sicheren und geschützten Raum zur Entfaltung zu bieten.

Mit unserem Schutzkonzept, das dem Pfarreirat und dem Kirchenausschuss zur Verabschiedung vorgelegt worden ist, festigen wir die strukturelle Basis für eine verstärkte Kultur der Achtsamkeit in unserer Kirchengemeinde. Für die praktische Umsetzung ist es entscheidend, dass alle Beteiligten gemeinsam dafür Sorge tragen, dass die hier dargestellten Grundsätze und Handlungsweisen im Bewusstsein aller verankert und im Alltag gelebt und realisiert werden.

Alle Mitglieder der Kirchengemeinde haben die Möglichkeit, Ideen, Kritik und Anregungen an die Präventionsfachkräfte und den Pfarreirat weiterzugeben.

Alle vier Jahre überdenkt ein durch den Pfarreirat berufener Arbeitskreis Prävention das Institutionelle Schutzkonzept, initiiert eine aktuelle, gegebenenfalls an neue Situationen angepasste Modifizierung des Konzeptes. Darüber hinaus wird das Schutzkonzept bei einem Vorfall sexualisierter Gewalt oder bei strukturellen Wandlungen in der Pfarrei durch die Präventionsfachkräfte und den Pfarreirat überprüft und möglicherweise angeglichen.

Alle haupt-und ehrenamtlich Tätigen der Pfarrgemeinde St. Josef verpflichten sich, regelmäßig an Präventionsschulung teilzunehmen. Die Schulungen werden von den Referentinnen und Referenten der Katholischen Freiwilligendienste im Oldenburger Land durchgeführt.

Was tun bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch?

Was tun bei Verdacht auf sexuelle Übergriffe?