Dr. Marcel Kilombo, Pfarrer der Gemeinde Shenga inmitten der Demokratischen Republik Kongo,
weckte während seiner Urlaubsvertretungen das Interesse, in seiner armen Gemeinde ohne Wasser
und Strom und direkter Anbindung an die Außenwelt eine Krankestation zu errichten. Die Gemeinde-
mitglieder wurden aktiv durch Basare, Flohmärkte, Kuchenverkauf, Spenden sammeln und einer
Vereinsgründung.

Am 4. Jan. 2010 konnte die Krankenstation zusammen mit einer kleinen Apotheke eröffnet werden.
Seither hat sich das Dorf Shenga vergrößert. Die Menschen möchten in der Nähe medizinischer
Versorgung sein. Vielen wurde durch Operationen des mittlerweile dort wohnenden Arztes durch notwendige
Behandlungen geholfen. Die Krankenstation ist medizinisch einfach aber gut ausgerüstet, mit Solarenergie
ausgerüstet. Die Wasserversorgung ist durch eine Zisterne im Erdreich und 3 Plastik-Behälter (je 1000 L, sh. Foto)
– die durch Regenwasser gefüllt werden – sichergestellt. Mit einem Motorrad für den Arzt werden notwendige
Materialien sowie Medikamente u.a. besorgt.

Unser nächstes Ziel ist, die Krankenstation mit einer Wasserpumpe zu versorgen. Für den jährlichen Unterhalt
werden Eur 10.000,00 benötigt, die gut angelegt sind, ein Segen für die Bevölkerung.

Von den Zustand und dem Wachsen der Krankenstation konnten sich Pfarrer Sibbel und einige Gemeindemit-
glieder sowie eine Ärztin aus Oldenburg anläßlich eines Besuches in Shenga in 2010 und 2013 überzeugen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.shenga.de

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